
Eine kleine Warenkunde: Rosenkohl
Allem voran enthalten die „Brüsseler Sprossen“ eine Menge hochwertiges Eiweiß und wertvolle Aminosäuren. Darüber hinaus enthält Rosenkohl wichtige Ballaststoffe. Diese tun, was sie als komplexe Kohlenhydrate am besten können: Sie machen lange satt, unterstützen deinen Körper beim Entgiften, weil sie toxische Stoffe binden können und können cholesterinsenkend wirken. Ganz nebenbei unterstützen sie auch Balsam für deine Darmflora und stärken so über Umwege auch dein Immunsystem.
Der kleine grüne Kohl tut auch dank seines hohen Vitamin C-Gehalts einiges für deine Abwehrkräfte. Nebenbei unterstützt das bekannte Vitamin auch beim Kollagenaufbau und stärkt damit deine Knorpel, Gelenke und Bindegewebe. Auch Beta-Carotin ist in beachtlichen Mengen vorhanden. Damit ist Rosenkohl auch gut für deine Sehkraft und die Haut.
Vitamin K1 optimiert deine Blutgerinnung. Ich erwähne extra das Detail EINS, weil Vitamin K der Sammelbegriff für verschiedene K-Vitamine ist, die unterschiedliche Vorkommen und Aufgaben haben. K1 kommt hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Tierische Lebensmittel stellen den Lieferanten von bakteriellem K2 dar. Letzteres ist vor allem zur Verwertung von Vitamin D wichtig, da es den Calciumstoffwechsel optimiert und Ablagerungen verhindert.
Kalium, Zink und Eisen (um nur einige Mineralstoffe im Rosenkohl zu nennen) regulieren deinen Wasserhaushalt und entlasten so sein Herz, optimieren die Zellbildung und Wundheilung und regen deine Blutbildung an.
Super interessant sind auch die sekundären Pflanzenstoffe im Rosenkohl! Während die Bitterstoffe deine Verdauung anregen wirkt insbesondere Sulforaphan massiv entzündungshemmend. Der Kohl kann so sogar dazu beitragen, Symptome chronisch entzündlicher Gelenkserkrankungen wie Arthritis zu lindern.
Aufpassen solltest du, wenn du empfindlich auf Purine reagierst. Rosenkohl ist sehr reich daran und du solltest ihn nur in kleineren Mengen verzehren, um ihn in deine Ernährung zu integrieren.







