Eine kleine Warenkunde: Kokosnuss
Eine komplette Kokosnuss besteht im Inneren aus Fruchtfleisch und Kokosmilch. Aus dem getrockneten Kokosfleisch wird Kokosfett oder Kokosöl hergestellt, während die Kokosmilch als solche auch bei uns in den Supermarktregalen zu finden ist.
Der Nährstoffmix aus Mineralstoffen und Vitaminen von Fleisch und Milch der Kokosnuss wirken positiv auf deinen Elektrolythaushalt, Magen, Darm und die Nerven und regen die Blutbildung an. Darüber hinaus unterstützt die kühlende Kokosmilch beim Entgiften, indem sie leicht harntreibend wirkt und die Verdauung anregt. Kokosöl bzw. Kokosfett hat darüber hinaus eine antibakterielle Wirkung.
Exkurs Kokosfett
Raffinierteres Kokosfett wird nach dem Pressen von getrocknetem Kokosfleisch chemisch behandelt, desodoriert und gebleicht. Durch die Behandlung bleiben die gesättigten Fettsäuren vollständig enthalten, aber Vitamine und Antioxidantien, allen voran das Vitamin E, gehen komplett verloren. Teilweise entstehen durch eine Fetthärtung auch Transfette, die alles andere als gesundheitsfördernd sind.
Natives Kokosfett (auch Virgin Coconut Oil) hingegen genießt eine naturbelassenere, schonendere Herstellung. Hier wird das Fruchtfleisch erst geraspelt und an der Luft getrocknet. Das durch Kaltpressung gewonnene Öl wird dann nur noch gefiltert und abgefüllt. Es erfolgt also keinerlei chemische Behandlung und Vitamine und Antioxidantien bleiben erhalten. Achte auch auf einen möglichst hohen Laurinsäuregehalt (59% sind ein absoluter Spitzenwert). Laurinsäure hat eine antimikrobielle Wirkung und wird von einigen Experten sogar als natürliches Antibiotikum bezeichnet. Natürlich besteht auch natives Kokosfett fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren. Allerdings eignet es sich ideal zum scharfen Anbraten, da Kokosfett sehr stark erhitzt werden kann, ohne das schädliche Transfette entstehen.










