Schönheit ohne Anmut gleicht einer Rose ohne Duft.
(Sprichwort)
Wolle Rose haben?
Rosenblätter und Porridge sind tatsächlich eine sehr außergewöhnliche Kombination. Die Idee kam mir beim Kochen von Rosentee. Ich trinke meinen Tee grundsätzlich gerne mit Hafermilch. Seit meinem Nepaltrip vor vielen Jahren ist Milchtee gerade in den Wintermonaten ein fester Bestandteil. Und der Schuss Milch (bzw. mittlerweile Milchalternative) ist irgendwie auch zu allen anderen Teesorten übergeschwappt. Jedenfalls nippte ich so an meinem Rosentee und irgendwie fragte ich mich plötzlich, ob die Rosen genug Flavour an Hafermilch abgeben, um davon ein leckeres Porridge zu machen. Ich spoiler mal ein bisschen: Ja, das tun sie!
Die Zubereitung
Als erstes kochst du 200 ml Hafermilch mit einer Handvoll getrockneter Rosenblätter auf. Ich verwende dazu Bio-Rosenblüten für Tee aus dem Reformhaus. Einfach, um in Sachen Schadstoffe und so auf Nummer Sicher zu gehen. Lass die Milch sprudelnd aufkochen (aufpassen, dass nichts überkocht!) und stell den Topf dann für ca. 5 Minuten zum Ziehen auf die Seite.

Die Zeit kannst du nutzen, um eine Softfeige in kleine Würfel zu schneiden. Dreiviertel davon kommen gleich ins Porridge, einen kleinen Rest kannst du als Topping verwenden. Gieße die Rosenmilch durch ein feines Haarsieb ab. Die Rosenblätter haben damit ihren Dienst getan.

Gib nun Buchweizenflocken, Sesam und Dattelsirup (oder eine andere Süße) in die Milch und lasse alles noch einmal aufkochen. Schmecke dein Porridge optional mit etwas Rosenwasser (gibt es in arabischen Supermärkten oder im Internet) ab und toppe das Ganze mit Pistazienmus (selbstgemacht oder gekauft), dem Rest der Softfeige, etwas Sesam und ein paar Rosenblüten.

So gesund ist das Rezept für Rosen Porridge
Rosenblüten können überraschender Weise mehr, wie nur gut aussehen und gut riechen. Sie können krampflösend wirken und die Zellregeneration unterstützen. Für mich besonders spannend ist allerdings, dass Rosenblüten auch verschiedene Heilungsprozesse unterstützen können und unter anderem entzündungshemmend wirken.
Im Porridge wird die Rose von glutenfreien Buchweizenflocken unterstützt, die mit ihren Mineralstoffen und Vitaminen deinen Zellen in Sachen Zellschutz ordentlich unter die Arme greifen. Außerdem kann sich Buchweizen positiv auf deinen Wasserhaushalt und damit auf dein Herz auswirken, die Blutbildung anregen und auch günstig auf deine Blutzuckerwerte wirken. Buchweizen steckt im Übrigen auch voller hochwertiger Proteine. Das heißt, dein Körper kann das pflanzliche Eiweiß sehr gut in körpereigenes Eiweiß umwandeln.
Im Pistazienmus stecken im Übrigen reichlich ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem dazu beitragen können, deine Blutfettwerte zu senken.
Rosen Buchweizen Porridge
Kochutensilien
- Topf
- Haarsieb
Zutaten
Für das Porridge:
- 1 Handvoll Rosenblüten, getrocknet (Bio-Qualität)
- 200 ml Hafermilch
- 3 EL Buchweizenflocken
- 3/4 Stk Softfeige
- 1/2 TL Sesam
- 1 EL Dattelsirup
- 1 TL Rosenwasser (optional)
Für das Topping:
- 1 TL Pistazienmus
- 1/4 Stk Softfeige
- Sesam
- zerbröselte Rosenblüte
Anleitungen
- Rosenblüten in Hafermilch aufkochen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
- Softfeige fein würfeln und etwas davon für das Topping zur Seite stellen.
- Rosenmilch durch ein feines Haarsieb abgießen und Buchweizenflocken, ca. 3/4 der Softfeige, Sesam und Dattelsirup einrühren. Alles kurz aufkochen lassen. Porridge (bei Bedarf) mit etwas Rosenwasser abschmecken.
- Mit Sesam, Pistazienmus und restlicher Softfeige als Topping servieren.
Lass dir das Rosenporridge schmecken und bleib gesund, deine








Schreibe einen Kommentar