Tanzt die Orange. Wer kann sie vergessen, wie sie, ertrinkend in sich, sich wehrt wider ihr Süßsein. Ihr habt sie besessen. Sie hat sich köstlich zu euch bekehrt.
(Rainer Maria Rilke)
Warum dein Vanillejoghurt etwas Farbe vertragen kann
Die Farbe Orange wird eigentlich durchweg mit positiven Eigenschaften assoziiert. Dazu zählen Freude, Ausgelassenheit und Lebhaftigkeit genauso wie Lebensbejahung, Kraftspendend, Geselligkeit und Geborgenheit. Sie wirkt demnach gegen Pessimismus und Antriebslosigkeit. Perfekt also, um deinem Start in den Tag mit einem bunten Vanillejoghurt den richtigen Push zu verleihen.
Ich persönlich mag die Farbe Orange generell sehr gerne. Sie ist nicht so aggressiv wie gelb und drängt sich nicht so in den Vordergrund wie die verwandte Signalfarbe Rot. Ich mag die Wärme, die Orange ausstrahlt. Außerdem soll Orange übrigens den Appetit anregen – also will ich dich nicht länger hinhalten. Los geht´s mit dem Vanillejoghurt:
Die Zubereitung
Step 1: Der Vanillejoghurt
Im ersten Schritt verrührst du Quark und Joghurt zu einer cremigen Masse. Dann zerdrückst du eine Banane mit der Gabel und mischst sie unter die Creme. Schmecke alles mit einem TL Vanillepulver ab (natürlich kannst du auch das Mark einer frischen Vanilleschote verwenden).
Step 2: Das Topping
Für das Topping röstest du ein paar Mandeln und Pekannüsse fettfrei in der Pfann an. Außerdem besteht das Topping aus dem Fruchtfleisch einer halben Maracuja und einer halben Mandarine. Ich persönlich mag diese weißen „Hautfetzen“ nicht so gerne, die nach dem Schälen immer noch an der Mandarine hängen. Daher ist dieser Teil für mich echt aufwändig… Jedenfalls ergänzt du dein Topping dann noch mit Nussmus und ein paar Schokoladenhobel.
Step 3: So kommt zusammen, was zusammen gehört
Gib alles zusammen mit den Physalis auf deinen Quark und genieße dieses nicht nur geschmackliche Highlight:

Das kann der Vanillejoghurt:
Quark und Joghurt enthalten umso mehr Proteine, je geringer der Fettgehalt ist. Außerdem enthält zum Beispiel Magerquark kaum bis keine Arachidonsäure – was vor allem für die Rheumatiker unter uns interessant sein dürfte: Zu viel Arachidonsäure fördert die Entzündungsprozesse in deinem Körper. Der Quark liefert dafür allerdings eine Menge Calcium und Phosphor für deine Knochen und Zähne sowie Vitamin A für Augen und Haut. Durch die Physalis kannst du deinen Eisenspeicher ordentlich auffüllen und deinem Körper zeitgleich viel zellschützdenes Provitamin A und Vitamin C für dein Immunsystem mitliefern. Die Physalis gilt nicht umsonst als natürliches Heilmittel bei Gicht oder Verdauungsstörungen. Auch die Nüsse tragen ihren Teil bei: Ihr gesundes Fett wirkt sich positiv auf dein Herz-Kreislauf-System und die Gefäße aus. Nun gut – und Schokolade, bleibt Schokolade. Aber die macht glücklich. Und das ist ja an sich auch schon eine Superpower.
Vanillejoghurt in Orange mit Schoko-Nuss-Topping
Zutaten
Für den Quark:
- 2 EL Quark
- 3 EL Joghurt
- 1 Stk Banane
- 1 TL Vanille
Für das Topping:
- 3-4 Stk Physalis
- 1 EL Mandelmus
- 1/2 Stk Mandarine
- 1/2 Stk Maracuja
- 1 EL Schokoladenhobel
- 1/2 EL Mandeln
- 1/2 EL Pekannüsse
Anleitungen
- Quark und Joghurt cremig rühren. Die Banane mit der Gabel zerdrücken und untermischen, alles mit 1 TL Vanillepulver abschmecken.
- Die Maracuja halbieren und das Fruchtfleisch mit dienem Löffel ausschaben. Auf den Quark geben. Die Mandarine schälen, halbieren und die einzelnen Stücke auslösen. Ebenfalls auf den Quark legen. Nussmus und Schokoladenhobel darüber geben.
- Die Nüsse in einer Pfanne fettfrei anrösten und ebenfalls zum Topping geben.
Notizen
Genieße deinen Vanillejoghurt und das wohlige Gefühl, das die Bowl mitbringt. Viel Spaß – und bleib gesund, deine








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