Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.
(Sebastian Kneipp)
Mit Hirsebrei das Repertoire fürs Frühstück erweitern
Hirsebrei zum Frühstück? Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Alternativen zum herkömmlichen Frühstücksbrötchen sich auftun, wenn man dafür offen ist. Neben meiner ausgeprägten Affinität zum klassischen Porridge aus Hafer-, Kamut- oder Einkornflocken gesellt sich zwischenzeitlich auch der Hirsebrei. Ja – tatsächlich erlebt dieser herrlich süße Brei bei mir gerade ein richtiges Hoch und ich bin mir sicher, dass du hier noch über das ein oder andere Rezept dazu stolpern wirst.
Grundsätzlich ist Hirse eigentlich geschmacksneutral und eignet sich auch wunderbar für herzhafte Gerichte. So kannst du zum Beispiel als glutenfreie Variante Couscous zu ersetzen! In der süßen Variante ist er mir aber doch am liebsten…
Worauf du bei Hirse achten solltest
Da das Phytin in den Hirsekörnern eine Mineralstoffaufnahme verlangsamen oder sogar verhindern kann, weiche ich die Hirse im Idealfall immer über Nacht ein. Am nächsten Morgen spüle sie dann kurz ab, bevor ich sie zum weiter verarbeite. Hirse ist nicht giftig oder schädlich, wenn du das nicht tust – das Getreide kann so halt nur seine positiven Eigenschaften nicht ganz ausschöpfen.
Die Zubereitung
Wie kocht man nun aber Hirsebrei? Im ersten Schritt gibst du 50 g eingeweichte Hirse (oder ca. 70 g trockene) in eine Schüssel und gießt ca. 250 ml heiße Hafermilch darüber. Gib Kardamom sowie Zimt und Vanille dazu und lasse alles ca. 10 Minuten quellen. In der Zwischenzeit kannst du bereits die Pekannüsse in einer Pfanne fettfrei anrösten und die Banane halbieren. Schneide die eine Hälfte in Scheiben, während du die andere mit einer Gabel zerdrückst.
Wenn die Hirse die Flüssigkeit fast aufgenommen hat, mischst du die Bananenmasse unter. Toppe deinen Hirsebrei mit den gerösteten Nüssen sowie Mandelmus, Hanfsamen, ein bis zwei in Streifen geschnittenen Datteln und den Bananenscheiben. Ich gebe zum Schluss immer noch einen TL Ahornsirup darüber:

So gesund ist das Hirsebrei Rezept
Hirse ist in erster Linie super für deine Muskeln und Nerven, da sie ein guter Magnesium-Lieferant ist. Außerdem regen die glutenfreien Körner die Blutbildung an und enthalten eine Menge Eiweiß – weswegen sie auch schön lange satt machen. Dank der enthaltenen Kieselsäure macht Hirse dann nicht zur schön (positive Wirkung auf Bindegewebe, Hautfeuchtigkeit und Haardicke) sondern stabilisiert auch die Knorpel und Fasern. Sie kann also Gelenkbeschwerden reduzieren. Der Alltime-Favourite „Banane“ kümmert sich, wie immer, verlässlich um den Wasserhaushalt und entlastet so das Herz und hat auch noch einige B-Vitamine im Gepäck. Währenddessen regen die Pekannüsse mit ihren ungesättigten Fettsäuren unter anderem deinen Stoffwechsel an.
Wissenschaftlich nicht zu belegen sind im Übrigen verschiedene Aussagen zu der positiven Wirkung von Braunhirse bei Rheuma. Es gibt keine Studien, die beweisen, dass Braunhirse wirklich einen positiven Einfluss auf die Krankheitsaktivität hat. Gegensätzliche Beweise gibt es allerdings auch nicht. Daher sind das eigene Bild und der persönliche Erfahrungsschatz hier vielleicht die besten Ratgeber.
Kardamom Hirsebrei mit Dattel Pekannuss Topping
Zutaten
Für den Hirsebrei:
- 50 g Hirse
- 1/2 TL Vanillepulver
- 1/4 TL Kardamom, gemahlen
- 1/2 TL Zimt
- 250 ml Mandelmilch
- 0,5 Stk. Banane
Für das Topping:
- 0,5 Stk. Banane
- 1 EL Mandelmus
- 1 TL Hanfsamen
- 4-5 Stk. Pekannüsse
- 1-2 Stk. Datteln
- 1 TL Ahornsirup
Anleitungen
- Mandelmilch mit Kardamom, Zimt und Vanille aufkochen und über die Hirse gießen. Idealer Weise hast du die Hirse vorher über Nacht eingeweicht. Hirse ca. 10 Minuten quellen lassen.
- Pekannüsse in einer Pfanne fettfrei anrösten. Banane halbieren. Eine Hälfte für das Topping in Scheiben schneiden und auf Seite stellen. Die andere Hälfte mit der Gabel zerdrücken und unter die Hirse mischen, wenn diese die Flüssigkeit fast komplett aufgenommen hat.
- Den Hirsebrei mit den Bananenscheiben und Nüssen sowie Nussmus, Hanfsamen und Dattel toppen. Zum Schluss einen TL Ahornsirup darüber geben.
Lass es dir schmecken und bleib gesund, deine








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