Es gibt niemanden, der nicht isst und trinkt, aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen.
(Konfuzius)
Als ich den Herd eingeschaltet habe wusste ich ehrlich gesagt noch nicht, was am Ende für ein Gericht dabei heraus kommt. Allerdings hatte ich so viele verschiedene Reste; Angefangen bei Kartoffeln über eine halbe Paprika, dass ich einfach improvisieren MUSSTE. Und was soll ich sagen – es ist mehr wie geglückt.
Seit dem ersten, noch etwas experimentellen Versuch hat sich diese Aromabombe schon einige Male auf unseren Tellern widergefunden und erfreut sich immer wieder unterschiedlichster Zusammensetzungen. Diese hier ist jedoch unsere liebste, weil geschmacklich und in Sachen Konsistenz am ausgewogendsten.

Die asiatisch-inspirierten Gemüseparpadelle kommen mit umwerfender Aromatik um die Ecke und haben neben viel Vitamin C auch super viele entzündungshemmende, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe im Gepäck. Sesamöl sagt man eine durchblutungsfördernde Wirkung nach – nicht umsonst ist es eines der ältesten Speiseöle der Welt.
Bitte achte beim Einkaufen auf bio-zertifizierte Sojasoßen, da die meisten Hersteller konventionellen (heißt häufig mit Pflanzenschutzmitteln behandelten und genmanipulierten) Soja nutzen. Außerdem solltest du bei Zöliakie aufpassen, da Sojasoße nicht von Haus aus glutenfrei ist.
Aromabombe mit asiatischen Gemüseparpadelle
Kochutensilien
- Wok (oder große Pfanne)
- Gemüsehobel
Zutaten
Hauptzutaten
- 1 Stk Kohlrabi klein
- 1 Stk Möhre groß
- 2oo g Räuchertofu
- 0,5 Stk rote Paprika
- 2 Stk große Champignons oder andere Pilze
- 6 Stk Kartoffeln klein
- 150 ml Sojasoße
- 100 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Agavendicksaft
- 1 EL Sesamöl
Topping
- 1 Handvoll Cashewkerne naturbelassen
- 1 Handvoll Mungobohnensprossen
Anleitungen
- Für die Gemüseparpadelle schneidet ihr den Kohlrabi in ca. 2 cm breite Stücke. Die Möhre könnt ihr (der Gleichmäßigkeit halber) auch an den Seiten auf 2 cm Breite zurechtschneiden. Nun legt ihr den Gemüsehobel rutschfest vor euch und schneidet vorsichtig (!) dünne Parpadelle aus Kohlrabi und Möhre.
- Nun schneidet ihr das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke, hackt Ingwer und Knoblauch klein und würfelt den Tofu.
- Erhitzt das Sesamöl im Wok und gebt die Gemüseparpadelle und den Ingwer dazu. Kurz andünsten, dann Paprika und Tofu zugeben. Scharf anbraten, aufpassen dass nichts anbrennt und die Temperatur etwas runter stellen. Pilze und Knoblauch zugeben und noch mal mit andünsten. In der Zwischenzeit die Chiliflocken zugeben.
- Die Hälfte der Sojasoße und der Gemüsebrühe zugeben und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Mit Agavendicksaft und Koriander abrunden. Nun könnt ihr variabel die Konsistenz und die Intensität des Aromas bestimmen, in dem ihr nach eurem Geschmack Sojasoße und / oder Gemüsebrühe aufgießt.
Jetzt wünsche ich dir jedenfalls viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich auch beim Genießen!
Lass es dir schmecken, deine








Schreibe einen Kommentar