
Oxalsäure und Rote Bete:
Eins direkt vorweg: Rote Bete ist als Oxalat haltiges Gemüse bekannt. Oxalat bindet vor allem Calcium, Magnesium und Eisen und kann sich in deinem Körper als regelrechter Nährstoffräuber aufspielen. In der Folge kann dein Körper weniger Nährstoffe aufnehmen und maximiert die Oxalat Konzentration im Harn. Das wiederum erhöht das Risiko zur Bildung von Nierensteinen.
Grundsätzlich kann eine verminderte Nährstoffaufnahme niemand gebrauchen. Aber Menschen mit einer chronisch entzündlichen Erkrankung wie ich, noch viel weniger. Die Sorge ist an dieser Stelle jedoch unbegründet! Zum einen verliert die Rote Bete durch den Garprozess an Oxalsäure Gehalt (wer auf Nummer Sicher gehen will, kocht sie vorher und schüttet das Kochwasser weg) und zum anderen kannst du durch geschickte Kombination der Zutaten den Oxalsäure-Kalzium-Spiegel wieder ausgleichen. Ballaststoffe binden die Oxalsäure zusätzlich und begleiten Sie kurzerhand nach draußen.
Eine kleine Warenkunde: Rote Bete
Rote Bete enthält viele wichtige Nährstoffe und liefert dir neben Mineralstoffen wie Eisen, Kalium oder Mangan auch eine Menge wichtiger Vitamine. Allem voran Vitamin C für deine Immunabwehr und den Kollagenaufbau sowie Folsäure für die Zellbildung. Gleichzeitig schützt Rote Bete Dank vieler Antioxidantien deine Zellen und Gefäße vor oxidativem Stress und kann sogar Herzinfarkten vorbeugen. Ihre sekundären Pflanzenstoffe haben eine entzündungshemmende Wirkung und können deinen Cholesterinspiegel und Blutdruck senken.

