
Eine kleine Warenkunde: Kartoffel
Die glutenfreien Knollen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und halten dank ihrer Ballaststoffe lange satt. Zwar liefert die Kartoffel nur 2% Eiweiß – ihr pflanzliches Protein ist allerdings besonders hochwertig. Das bedeutet, dein Körper kann das enthaltene Eiweiß leicht verstoffwechseln. Kartoffeln wirken außerdem basisch und können positiven Einfluss auf eine eventuell übersäuerten Säure-Basen-Haushalt nehmen.
Grundsätzlich kann die Knolle einiges: Sie ist reich an Vitaminen des B-Komplexes, Vitamin K und C. Damit hat die Kartoffel Einfluss auf deinen Energiestoffwechsel und die Zellerneuerung, deine Knochenfestigkeit und die Kollagenbildung. Zusammen mit den Mineralstoffen Phosphor, Calcium und Magnesium stärkt sie deine Muskulatur, deine Nerven, Knochen und Zähne. Besonders beachtlich ist auch die Menge an Kalium. Kalium beeinflusst deinen Wasserhaushalt und kann dein Herz entlasten.
Achtung: In den grünen Stellen, die durch Sonneneinstrahlung entstehen sowie in der Schale und an den Keimstellen der Kartoffel sammeln sich jene bioaktiven Stoffe mit toxischem Potenzial, die die Pflanze eigentlich vor Fraßfeinden schützen sollen. Entferne die Stellen also in jedem Fall sorgfältig. Am besten garst du die Kartoffeln in der Schale und pellst sie im Anschluss. So hält die Schale die Nährstoffe am besten in der Knolle. Das Kochwasser in jedem Fall weg schütten und nicht weiter verwenden.

