Eine kleine Warenkunde: Rucola
Rucola wird auch als Rauke bezeichnet und steckt voller wertvoller Bitterstoffe. Diese kurbeln deine Verdauung an und optimieren die Nährstoffaufnahme aus der Nahrung. Außerdem hemmen sie Viren und Bakterien und können nicht nur antibakteriell, sondern auch entzündungshemmend wirken. Ganz nebenbei verhindern Bitterstoffe übrigens auch Heißhungerattacken.
Rucola zählt zu den sehr nitratreichen Lebensmitteln. Dabei hat das Gemüse aus dem Gewächshaus übrigens einen deutlich höheren Gehalt als das Pendant vom Feld, das in den Genuss von reichlich „echtem“ Sonnenlicht gekommen ist. Nitrat kann sich im Körper in schädliches Nitrit wandeln. Schädlich, weil es (im Übermaß genossen) den Sauerstofftransport im Blut hemmen kann. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: Das meiste Nitrat steckt im Stiel. Diesen also am besten nicht mitessen. Außerdem kann zum Beispiel Vitamin C einen Teil des Nitrats neutralisieren.
Passender Weise liefert dir der Rucola selbst schon eine gute Portion Vitamin C, das neben dem positiven Einfluss auf Nitrat auch noch den Kollagenaufbau unterstützt und so zu starken Knorpeln, Gelenken und Bindegeweben beiträgt. Auch zellschützendes Vitamin E ist reichlich vorhanden sowie ein gut sortiertes Sortiment an stoffwechsel-ankurbelnden B-Vitaminen und Folsäure.
An Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium zu nennen. Diese Kombination wirkt entwässernd, was dein Herz entlastet. Außerdem wird deine Blutbildung angeregt. Nerven, Muskeln und Knochen profitieren ebenfalls davon.
Zu guter Letzt noch ein Wort zu den Sekundären Pflanzenstoffen und Senfölen. Diese stärken deine Gefäßwände und dein Herz-Kreislauf-System. Außerdem können sie deinen Körper bei oxidativem Stress unterstützen und zellschützend gegen freie Radikale vorgehen.


